Rittbericht Kagel
Anreise am Freitag: Am frühen Freitagabend sind wir mit unseren 4 Pferden in Kagel angekommen und haben den RV Kagel auch leicht gefunden.
Wir waren gerade dabei unsere Padocks abzustecken, als wir von Herrn Barth darauf aufmerksam gemacht wurden, dass wir auf dem Hänger- und Fahrzeugplatz sind und die Weide für die Padocks weiter hinten liegt. Na zum Glück hatten wir unsere heißblütigen Rennpferde noch nicht abgeladen ...
Während unsere Trosser die Padocks und Zelte aufgebaut haben, sind wir mit den Pferden zur Meldestelle und Tierarztkontrolle gegangen. Die Kühe auf der angrenzenden Weide fanden das Treiben der Reiter sehr amüsant und haben sich alles ganz genau vom Zaun aus angesehen, was den Pferden gar nicht gefiel. Zum Glück waren die Tierärzte sehr freundlich und geduldig mit unseren noch unerfahrenen Distanzpferden. Als wir zurück zum Auto kamen, hatten unsere Trosser schon alles aufgebaut und wir konnten unser leckeres Abendbrot im Abendrot genießen. Leider fing es dann an zu
regnen, aber im Zelt war es schön trocken und warm.
Ritt am Samstag (41km): Um 6.00 Uhr klingelte mein Wecker und ich beobachtete die 111 km Reiter, die schon zu dieser Uhrzeit los mussten.
Um 6.30 Uhr besuchten wir die kurze Vorbesprechung und ließen uns unsere Startzeiten sagen. Ich musste also um 8.09 Uhr los.
Der Start war sehr interessant, da viele Hottis keine Lust hatte an den komischen Pferden, mit dem Euter unten dran, vorbei zu laufen.
Die Wege waren wirklich sehr barhuffreundlich. Ich bin ganz neidisch auf die wunderschönen Wald und Galoppstrecken. Nach dem ersten Verreiten, da plötzlich keine Markierungen zu finden waren, haben wir eine sehr nette Mitreiterin gefunden. Mit ihr haben wir den richtigen Weg wieder zurück gefunden.
In der Pause bemühten sich die Tierärztin und Helfer um das Wohl der Pferde und gaben gute Tipps um die restliche Strecke gut zu bewältigen, was uns Neulingen gut half.
Ein High Light für mich war auch die Strecke ins Ziel. Da wir nun 6 Mitreiter hatten sind wir am Schluss zu 7. ins Ziel galoppiert. Gänsehaut pur!
Die Siegerehrung war schön. Mein Pferd hat sich zwar geziert nach vorne zu gehen, hat sich aber am Schluss mit viel Überredungskraft doch noch ihr Möhrchen von der kleinen Preisverleiherin vorne abgeholt.
Ich kann nur sagen mein erster Distanzritt war wunderschön und ich freue mich schon auf den Nächsten.
Kristina Gust
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