Rüdnitz 1.05.2010

Am Maifeiertag fand im brandenburgischen Rüdnitz wieder ein Distanzritt statt. Der Veranstalter, der Reit- und Fahrverein Rüdnitz e.V., schrieb unter der organisatorischen Leitung von Nanett Nahs drei Wettbewerbe über 27km, 55km und 82km aus.

Wir reisten erst am Samstagmorgen an, jedoch verbrachten auch viele die Nach von Freitag auf Samstag vor Ort. Bei unserer Ankunft um etwa 7.00 Uhr gingen bereits die LDR-Reiter an den Start.

Wir meldeten uns zunächst in der Meldestelle an, checkten kurz die Starterliste (etwa 70 Starter hatten sich angemeldet) und luden dann Puschkin ab, um ihn zur Voruntersuchung vorzustellen. Die Reiter des KDRs über 55km gingen ab 8.00 Uhr im 3-Minuten-Takt in kleinen Gruppen an den Start. Organisatorisch gut geregelt war das einzelne Hinterherstarten der an den Start gehenden Hengste, um es so den Reitern ein wenig einfacher zu machen. Am ersten Crewpoint hatten sich einige Gruppen stark geballt und ritten gemeinsam in einem flotten Tempo über die gut markierte Strecke. Nach etwas mehr als 20km erreichten die Reiter die Pause, die auch als solche ausgeschrieben war. Der schmale Weg führte zu einigen Staus und durch das gleichzeitige Ankommen einiger großer Gruppen staute es sich dann auch bei den Untersuchungen, sodass so manch einer die Pausenzeit von 30 Minuten überschritt, diese Zeit dann aber von den Organisatoren auf die Reitzeit gutgeschrieben bekam. Es folgten wunderschöne Streckenabschnitte durch Wälder und über Feldwege auf gut bereitbarem Geläuf und hinter einer langen Geraden lauerte dann auch die Radarfalle. Puschkin war die ersten Kilometer etwas ruhiger angegangen, konnte aber hier nun Tempo gut machen. Am letzten Crewpoint warteten wir etwas länger auf ihn, da vorher ein etwas unwegsamer Reitweg lag, der nur vorsichtig im Schritt zu bewältigen war, wenn man kein Risiko eingehen wollte. Nachdem Puschkin hier noch einmal ordentlich saufen konnte, mussten wir uns auf dem Weg ins Ziel beeilen, um rechtzeitig zum Zieleinlauf vor Ort zu sein. Mit einem lockeren Galopp kam der 13-jährige Achal-Tekkiner-Hengst mit seiner Besitzerin Julia Bauereiß kurz vor eins ins Ziel und sah hervorragend aus. Nach dem Nachmessen brachten wir ihn in die im Dorf gelegene Box, die wir dort vorher gebucht hatten, um ihm ein wenig Ruhe zu gönnen. Dort konnten wir ihn dann auch zur Nachuntersuchung vorbereiten, die er überall mit A und 1 absolvierte und damit einen guten 6. Platz belegte.

Die Siegerehrung fand gegen 17.30 Uhr mit Pferd an der Hand statt und bildete einen schönen Abschluss der Veranstaltung, die die Veranstalter recht souverän meisterten, auch wenn es natürlich den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag gäbe.

Saskia Storm


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letzte Aktualisierung 22. Februar 2012